Dienstag, 15. April 2014

Tag 8 - Beginn der zweiten Woche

Nachdem der Schwerpunkt in der ersten Woche auf der Aus- und Weiterbildung der Lehrer lag, kam nun die Arbeit in den Schulen hinzu. 
Dieses ist wichtig, weil die Bedeutung des Schachunterrichts so in den Schulen deutlich wurde, denn wer reist schon 9000km, wenn es nicht um etwas Wichtiges dabei geht.
Das Team veränderte sich etwas: statt Björn Lengwenius kamen nun Anita Stangl und Elisabeth Pähtz hinzu.

Mamo Primary School, Soweto

Teil 1: Schachunterricht

Wie schon in der vergangenen Woche ging es auch darum Jabulani beim Erklären von Schachregeln und Spielen mit limitiertem Material zu filmen. Dieses Mal in der Mambo School  mit Schülerinnen und Schülern.
 
Gespannte Schülerinnen und Schüler




Spiele mit limitiertem Material: Welcher König isst wohl mehr "Sweets"?
Pause


Die Pause wurde vor allem für Kajsa und Bentje zu einem Erlebnis. Die Schülerinnen und Schüler wollten ihnen alle die Hand schütteln und zwar jetzt und am liebsten alle aufeinmal. Erst nach einigen ordnenden Maßnahmen gab es dann ein großes "Shakehands" - für alle ein großer Spaß.



Teil 2: Basteln von Schachspielen

Als weiterer wichtiger Aspekt, der auch für die kommende Woche ein roter Faden war,kam das Basteln von Schachspielen mit den Schülerinnen und Schülern hinzu. Dieses wurde von Steffi angeregt und auch von Jabulani filmreif erklärt.

Grundlage für die Spiele waren Deckel von Getränkeflaschen.
 So wurden erst Schachbretter aus Papier ausgeschnitten und auf Pappe geklebt.
 
Daraufhin wurden die Figuren ausgeschnitten und auf die Deckel geklebt. 


Nach dem Basteln wurden die Spiele ausprobiert und für gut befunden


Ein schöner und arbeitsreicher Tag geht zu Ende.

 "Chess for Afrika!!!!"



Wochenende

Das Wochenende war für uns ein wenig frei, aber auch mit Vorbereitungen für die kommende Woche gut gefüllt. 
Dennoch blieb Zeit für den Pool und eine Fahrt nach Sandton zum Shoppen und Essen gehen am Mandela Square. 







Ach das muss sein!!!

Tag 5

Prüfung und Zertifikate

Aufregung stand einigen TeilnehmerInnen ins Gesicht geschrieben, denn selbst als LehrerIn ist man nicht so cool, wenn man eine Prüfung ablegen soll. 
Doch keine Angst:
Der Tag begann mit  einer Stunde Prüfungsvorbereitung in zwei Gruppen. Fortgeschrittene und Anfänger bekamen noch einmal alle wichtigen Regeln erklärt, konnten Fragen stellen und so gut vorbereitet in die von Stefan vorbereitete Prüfung starten.


Erfolg

Alle TeilneherInnen haben ihre Prüfungen bestanden. Einige haben sogar die für die "Basics" und die "Advanced" abgelegt.



Volller Freude wurden die Zertifikate auf dem Schulhof übergeben. Bei der Verlesung der Namen musste Jabulani helfen, da uns die afrikansichen Namen nur schwer über die Lippen kommen.



Herzliche Glückwünsche an alle!!!

Sehr beeindruckt hat uns dieses Mädchen: Muano - lebendig am Schachbrett und schüchtern im Alltag. Mehr zu ihr an späterer Stelle. 



Tag 4

Outdoor
Der Tag stand ganz im Zeichen von Spielen mit reduzierten Material. Das Gartenschach in der Mitte des Schulhofes wurde zu einem großen Demobrett.


Ringsherum saßen die TeilnehmerInnen an den Schachbrettern und konnten die Spiele gleich selbst ausprobieren.

Schach in der Mitte-unsere Mitte in den letzten Tagen
welcher Springer schlägt wohl mehr Bauern?

Erklären und Ausprobieren




Trotz der Sonne, die uns auf die Köpfe schien, war die Stimmung gut und alle ganz bei der Sache.

"Lehrerbildung mit Sonnenschein, was kann schöner sein?"


Das Kamerateam der MedienLB setzte alles in Szene, damit es als Lektionen späteren SchachlehrerInnen zur Verfügung steht.

Montag, 14. April 2014

Tag 3 

Ein kreativer Tag beginnt

Bepackt mit Tüten und Kisten, die voll mit den unterschiedlichsten Materialien waren, 
kamen die TeilnehmerInnen in die Mambo School.
Salzteig, Schnuptabakdosen, Flaschen, Schilfrohr und Papier wurden geformt, bemalt, geschnitzt u.a.  Alles mit einem klaren Bezug zu Afrika.
Die kreative Stimmung war wunderbar und machte jeden fröhlich, der den Raum betrat. Hier waren alle mit Herz und Hand dabei.
Salzteig anmischen und einfärben
Flaschen sortieren: Welche eignet sich wohl für welche Figur?
Zuschneiden von Papier
Ein Schachbrett entsteht
 So nach und nach enstanden so Schachfiguren und-bretter mit"Afrikanischer Seele"

Ein Turm aus Salzteig entsteht
Eine Krone für den König


Flaschenschach
Ein Schachbrett für die blau-weißen Salzteigfiguren









































Präsentation der Ergebnisse

Stolz wurden die Ergebnisse der letzten Stunden auf dem Schulhof der Mambo School ausgestellt. Jede Gruppe sagte etwas zu der Idee, die hinter dem Spiel stand. Am Ende gab es ein Voting aller TeilnehmerInnen, die das "Schönste "Schachbrett" wählten.
Blindschach spielen am Schnupftabakdosenbrett

Zulu-Schachbrett aus Schulfrohr geschnitzt und bemalt
Salzteigfiguren und ein Brett aus Leinenstoff aufgezogen auf Pappe

Afrikanische Tiere als Schachfiguren
Schachfiguren aus Salzteig in Blau/Weiß
Schnupftabakdosenfiguren auf einem Brett aus einer Plaastikfolie
















































Flaschenschach - man beachte den Bishop als "Tutu";)

Das Gewinnerbrett

Mit eindeutiger Mehrheit  wurde das Zulu-Spiel der Sieger des Wettbewerbs.Hier einige Impressionen dieses handwerklich und künstlerisch wirklich bemerkenswerten Brettes:




Alle TeilnehmerInnen


Abschluss für uns

Zum Abschluss des Tages ging es für uns noch kurz direkt nach Soweto. Vor dem Internetcafe ließ Bjön es sich nicht nehmen, mit den Kindern ein kurzes Fußballspiel zu spielen.



Danach ging es für alle weiter zum Hector Petersen Platz, zu Mandelas Wohnhaus und wir bekamen einen kleinen Einblick in das Soweto von heute.



Bentje und Björn lieferten sich in ihren neu erstandenen Rugbyshirts gleich einen kleinen Kampf ;)